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Wer baut eigentlich Toplevel-Events wie die Olympischen Spiele – oder auch ganz normale Snowparks?


Heute geht es um die Experten hinter den Kulissen!


Snowparks gibt es heute in vielen Formen: von Public-Produkten wie Kids Slopestyle, Funlines oder Freeride Cross, über Freestyle Parks mit Rails und Jumps, bis hin zu Toplevel Events und Medienprojekten.


Diese Vielfalt hat sich in den letzten rund 30 Jahren entwickelt. Und mit ihr auch ganz unterschiedliche Fachrichtungen und Expertisen.


Ihr habt detaillierte Fragen zum Thema?

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Parkbuilder & Shaper – ein Beruf mit vielen Levels

Heute werden diese Fachkräfte meist unter den Begriffen Parkbuilder und Shaper zusammengefasst. Wie in jedem Beruf gibt es dabei sehr unterschiedliche Qualifikationsstufen.

Was alle vereint, ist die
Leidenschaft für den Freestylesport. In 25 Jahren habe ich noch keinen Shaper oder Parkbuilder getroffen, der nicht selbst regelmäßig im Snowpark unterwegs ist. 

Die Liebe zum Sport, zum Schnee und zur Natur ist die gemeinsame Basis. Ab hier beginnt jedoch eine
starke Spezialisierung – ähnlich wie bei den verschiedenen Snowpark-Kategorien selbst. 

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Drei Cluster der Arbeit

Um die unterschiedlichen Expertisen besser zu verstehen, teilen wir die Arbeit grob in drei Cluster ein: 


  1. Planung 
  2. Bau 
  3. Maintaining 


Ganz ähnlich wie beim Hausbau: Es gibt einen Architekten, eine Baufirma und am Ende einen Hausmeister. 


Je komplexer das Projekt, desto höher muss die jeweilige Expertise sein. 

Was einen Top-Parkbuilder ausmacht

Gute Snowpark-Experten bringen meist jahrelange Praxis mit – oft ergänzt durch Ausbildungen als Planer, Ingenieure, Handwerker oder Maschinenführer. 


Die wirklich Guten beherrschen beide Disziplinen: 

  •  den Bau mit dem Pistengerät 
  •  das Fine Shape von Hand 
 Dazu kommt Wissen über: 

  • moderne Beschneiungssysteme 
  • digitale Messsysteme
  • Werkzeuge & Technik 

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Weniger komplexe Aufgaben – etwa das tägliche Maintaining von Public-Produkten – können auch von weniger qualifizierten Kräften übernommen werden. Diese Arbeiten dauern meist nur einige Stunden pro Tag und sind daher besonders attraktiv für Saisonkräfte, die gerne in den Bergen arbeiten und selbst Ski oder Snowboard fahren wollen. 


Die Motivation ist hier eine andere als bei jenen Experten, die für Aufbau, Entwicklung und Toplevel Events brennen. 

Die Würfel-Matrix:
Qualifikation sichtbar gemacht

Um die Unterschiede greifbarer zu machen, nutze ich seit Jahren eine einfache Matrix. Stellt Euch vor, wir bauen einen Würfel aus Schnee – als Symbol für einen Snowpark oder einen einzelnen Sprung.


→ Je mehr Punkte erfüllt werden müssen, desto weniger Menschen gibt es, die das leisten können.

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Fachkräftemangel – eine echte Herausforderung

Snowparkbau ist eine extrem kleine Nische. Weltweit gibt es schätzungsweise nur 10–20 Personen, die Toplevel Events wie Olympische Spiele bauen können. 

 In einzelnen Disziplinen – etwa Halfpipe – sind es weniger als 10 Experten weltweit. 

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Dezentrale Teams & Montagejob


Lokale Teams aufzubauen ist für uns als Snowparkfirma kaum möglich. Die besten Parkbuilder leben international verteilt. 


Das bedeutet: 

  • hohe Reiseaufwände
  • lange Abwesenheiten
  • Snowparkbau als klassischer Montagejob 
Viele Shaper und Parkbuilder sind monatelang unterwegs und sehen ihre Familien nur selten. 


Aus meiner Erfahrung: 

  • Parkbuilder: 5–10 Jahre Berufsdauer
  • Shaper: meist kürzer

Ausbildung als Schlüssel

Genau deshalb sind Ausbildungen so wichtig. 


Wir sind Partner der ProAcademy und bilden regelmäßig neue Shaper und Parkbuilder aus. Zusätzlich unterstützen wir Skigebiete dabei, eigene Teams auszubilden und begleiten künftig vor allem Planung und Aufbau. 

 
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Danke


Zum Abschluss möchte ich meinem Team danken. In den letzten 25 Jahren haben wir gemeinsam Snowparkgeschichte geschrieben. 


Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen. 


Danke auch an alle Partner, Kinder und Freunde, die euch den Raum geben, eurer Leidenschaft zu folgen – auch wenn das bedeutet, nicht zu Hause zu sein. 


Ihr seid alle Teil des Teams!


Euer Dirk

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Was internationale Wintersport-Events Skigebieten lehren: Trends, Standards & Best Practices 


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