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Wann sind Toplevel Freestyle Events wirtschaftlich sinnvoll? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir zuerst einen Schritt zurückgehen: Welche Snowpark-Produkte gibt es heute überhaupt – und für welche Zielgruppen sind sie gebaut?
Ihr wollt mehr über Snowparks wissen? Einen guten Überblick findet Ihr im Infokatalog "What the hell is a Snowpark":
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Entwicklung der Snowparks
Ich persönlich würde sagen: Snowparks, wie wir sie heute im Kopf haben, gibt es seit ca. 1990 – damals erstmals umgesetzt in Bear Valley. Seitdem hat sich die Snowpark-Welt auf zwei Achsen weiterentwickelt:
1. Professionalisierung / Leistungssport
Parks wurden technisch komplexer und passten sich dem steigenden Niveau von Snowboardern und Freeskiern an. Am Ende dieser Entwicklung stehen heute Toplevel-Events wie Olympische Spiele, X-Games und Weltcups, aber auch große Media-Produktionen (Red Bull & Co.).
2. Public Produkte / Gäste-Entertainment
Parallel entstanden immer mehr Produkte für breite Zielgruppen. Hier geht es weniger um „Freestyle-Kultur“ im ursprünglichen Sinn, sondern um Fun, Erlebnis und Attraktivität – ideal für Familien, Kinder und Einsteiger.
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Und genau hier liegt der wirtschaftliche Kern: Nicht jedes Produkt ist für jedes Skigebiet sinnvoll.
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Die 7 Snowpark-Kategorien nach Zielgruppen
Vor etwa 8 Jahren habe ich eine Kategorisierung entwickelt, die bis heute in der Praxis funktioniert. Die wichtigste Zahl dabei ist der Gästeanteil: Wie viele Besucher eines Skigebiets nutzen dieses Angebot ungefähr?
1. Kids Slopestyle
Mini-Park für die nächsten Olympiasieger 😉 → Watch the video: Nesselwang 2. Funline Spaßstrecke für Anfänger & Familien mit Entertainment 3. Attraction Parks z.B. Schneespielplätze wie unser Hexagon (auch für Non-Skiers) → Watch the video: HeXagon 4. Freeridecross Funstrecke für Jugendliche & Erwachsene: Steilkurven, Wellen, kleine Sprünge (ohne „Kindergarten-Design“) 5. Freestylepark der klassische Park seit den 90ern (verschiedene Größen/Levels) 6. Media Productions Toplevel Features für maximalen Medienoutput → Watch the video: Nines 7. Pro Setups Toplevel Snowparks für Wettkämpfe: Weltcups, X-Games, Olympics → Watch the video: Slopestyle World Cup - Secret Garden | China
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Wann lohnt sich welches Produkt?
Ganz einfach gesagt:
Je höher der Medienwert, desto kleiner die Zielgruppe im Skigebiet.
Je höher der Medienwert, desto höher auch die Kosten.
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Meine persönliche Meinung: Am sinnvollsten sind Produkte mit guter Balance zwischen Gästenutzen und Marketingwert. Genau deshalb haben wir den Freeridecross entwickelt: geeignet für ca. 50% der Gäste – und in der Kommunikation ein sportliches, cooles Produkt mit Fun-Garantie.
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Praxisbeispiel Pro Setup Ein Kunde von uns startet aufgrund der Höhenlage sehr früh in die Saison. Er nutzt den Medienwert eines Toplevel Events, um Gäste in schneefreien Regionen zu erreichen – TV, Social Media, Reichweite. Für ihn ist das wirtschaftlich sinnvoll, weil es Markenwirkung + Saisonstart-Kommunikation perfekt unterstützt.
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Ein anderes Beispiel Ein Skigebiet in einem Verbund, in dem Budgets nach Eintrittszahlen verteilt werden. Hier war das Ziel: maximale Gästeattraktivität. Dafür eignen sich Produkte wie Kids Slopestyle und Funline, weil sie 30–60% der Besucher erreichen.
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Fazit Wir haben heute eine riesige Bandbreite an Snowpark-Produkten.
Toplevel-Produkte eignen sich vor allem für Marketing, Medien und Markenpositionierung.
Für die meisten Skigebiete sind jedoch Public-Produkte wie Kids-Angebote, Funlines und Attraction Parks wirtschaftlich interessanter, weil sie die Attraktivität erhöhen – und damit Gästezahlen und Umsatz.
Ob Toplevel oder Kids:
Snowparks sind heute aus einem modernen Skigebiet nicht mehr wegzudenken.
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Nächste Woche geht es um die vielleicht wichtigste Frage:
Wer baut eigentlich diese Parks?
Welche Fachkräfte sind das, wie sieht die Ausbildung aus – und wie entwickeln sich die Qualifikationen im Snowpark-Personal der Zukunft?
Bis nächste Woche, Dirk
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Was internationale Wintersport-Events Skigebieten lehren: Trends, Standards & Best Practices
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